Eine Ladestation für alle Geräte
Das richtige Ladegerät für Handy, MP3-Player Digitalkamera und Handheld aus dem Kabelsalat rauszusuchen und dann auch noch genug freie Steckdosen zu finden, wenn wieder einaml aller Elektronik gleichzeitig der Saft ausgeht, nervt die meisten Konsumenten.
Denn derzeit sind die Ladevorrichtungen kaum untereinander kompatibel, jeder Hersteller führt meist mehrere Varianten. Auch im Urlaub schlägt sich das auf das Gepäck.
Die britische Firma Splashpower will diesem Übel mit einer Universal-Ladematte ein Ende bereiten, mit der mehrere Geräte kabellos und gleichzeitig aufgeladen werden können.
Schon oft angekündigt
Splashpower bastelt schon einige Jahr an der Idee, über die
vergangenen drei Jahre wurde das Produkt bereits angekündigt, bis
zur Marktreife hat es das aber bisher nicht geschafft.
Aufladen per DrauflegenPatente sind nun angemeldet
Nach jahrelanger Entwicklungsphase konnte nun erstmals eine ganze Reihe von Patenten angemeldet werden.
Die Technologie basiert auf dem Prinzip der magnetisch induktiven Stromübertragung, wie sie zum Beispiel auch in aufladbaren elektrischen Zahnbürsten verwendet wird.
"Es war eine weit größere Herausforderung, als wir ursprünglich annahmen", so Splashpower-Mitbegründer James Hay. "Aber es ist eine wirklich bahnbrechende Technologie und das braucht eben seine Zeit."
Mit dem Splashpad können so viele Geräte, wie darauf Platz finden, zur selben Zeit mit Energie gespeist werden. Ein dichtes Feld an Spulen in der Matte erzeugt ein schwaches Magnetfeld und überträgt die Energie in die Akkus der Geräte.
In der Nähe abgelegte Kreditkarten oder Videokassetten sollen dabei nicht zu schaden kommen.
Empfänger wird in Handy integriert
Die Geräte müssen ihrerseits mit einem speziellen Receiver
ausgestattet sein, um kompatibel zum Splashpower-System zu sein.
Dieser Empfänger ist eine dünne Schicht magnetischer
Metalllegierung, die mit einer Spule umwickelt ist.
SplashpowerSechs Unternehmen mit Interesse
Nun hofft Splashpower, die Technologie an Hersteller mobiler Geräte zu lizenzieren, um sie in deren Produkte serienmäßig zu integrieren.
Laut Splashpower prüfen derzeit sechs Unternehmen das System, namentlich wollte man aber keines nennnen.
Bisher hat zwar niemand zugesagt, doch die Entwickler lassen sich nicht entmutigen und sind weiterhin überzeugt, dass dies - vielleicht sogar bis Jahresende - noch passieren wird.
