US-Armee erklärt Schummlern den Krieg
Die US-Armee quälen offenbar Schwierigkeiten mit Schummlern [Cheatern], die den hauseigenen Taktik-Shooter "America's Army" [AA] sabotieren.
Um dem Treiben Einhalt zu gebieten, warnte der Produktionsleiter des 3-D-Shooters, Phil DeLuca, im offiziellen Forum des Spiels nun davor, sich mit der US-Armee anzulegen.
"Einige von euch dürften vergessen haben, dass das Spiel, inklusive aller Nutzeraccounts, Eigentum der US-Armee ist", so der Army-Offizier.
Wer im Spiel betrüge, verletze nicht nur die Lizenzbedingungen, sondern missbrauche zudem Programme und Computer der US-Armee. Dies sei ein Cybercrime und werde nicht nur durch die Army selbst, sondern auch deren Partner bei den Justizbehörden sowie dem Secret Service und dem FBI verfolgt.
Aus dem AA-Forum wurde der Eintrag inzwischen wieder entfernt, ist aber auf anderen Websites weiterhin nachzulesen.
Der Eintrag im O-Ton"Mussten schon Japaner lernen"
Man könne vielleicht nicht sofort reagieren, doch man werde die Quertreiber zu gegebener Zeit mit aller Kraft bedingungslos verfolgen. Diese wichtige Lektion hätten laut DeLuca schon die Japaner im Zweiten Weltkrieg lernen müssen.
Zum Schluss richtete sich DeLuca direkt an die Bösewichte: "Wir wissen, wer ihr seid und werden euch aufspüren. Wir haben unanfechtbare Beweise, dass ihr etwas Illegales gemacht habt. Die Army ist darüber verärgert und wird kommen, um euch zu holen."
Cheater sind naturgemäß auch der Spieler-Community ein Dorn im Auge. Doch ob unverhältnismäßige Drohungen in Wild-West-Manier die Cheater nicht mehr anspornen als abschrecken, bleibt abzuwarten.
