Microsoft senkt Vista-Preise
System-Builder-Version nicht betroffen
Microsoft senkt die Preise der Handelsvollversionen und Upgrades für sein Betriebssystem Windows Vista. Dadurch sollten mehr Kunden dazu gebracht werden, auf die neueste Windows-Version umzusteigen, teilte der US-Software-Hersteller am Donnerstag mit.
Die Preissenkung betrifft jene Windows-Varianten, die mit Box im Geschäft verkauft werden. Die ohnehin viel günstigeren System-Builder-Versionen sind nicht betroffen. Die kommen zwar ohne elegante Verpackung daher, sind aber im Funktionsumfang her mit den im Handel verkauften Produkten identisch.
Vista kommt vorinstalliert
Die Preissenkungen in 70 Ländern sollen zusammen mit der in diesem Jahr geplanten Veröffentlichung des ersten Service-Packs für Vista wirksam werden. Der Anteil eigenständig verkaufter Systeme am gesamten Vista-Absatz liegt unter zehn Prozent. Die meisten Betriebssysteme werden in Computern als vorinstalliertes Produkt abgesetzt.
In den USA soll der Preis einer Upgrade-Version von 239 auf 129 Dollar gesenkt werden. Die Preise in den anderen Ländern würden unterschiedlich ausfallen. Das Betriebssystem Windows wird in mehr als 90 Prozent aller Computer in der Welt eingesetzt.
Microsoft Österreich gibt sich auf Anfrage von ORF.at zu den Preissenkungen noch bedeckt: "Die heute von Microsoft bekannt gegebene Preissenkung für die Einzelhandelspakete [Voll- und Upgrade-Versionen] des Betriebssystems Windows Vista gilt auch für Österreich. Die endgültigen Preise werden über die Microsoft-Partner am Markt festgelegt."
(Reuters)
