Wandfarbe gegen WLAN-Störungen
Die neueste Lösung der notorischen Interferenz-Probleme benachbarter Wireless LANs in einem Gebäude kommt in einem Kübel auf den Markt.
Das "DefendAir radio shield" ist nämlich eine Wandfarbe auf herkömmlicher Acryl-Latex-Basis, die ganz normal mit einem Roller aufgetragen wird. In der Farbmischung enthaltene Kupferfäden und die Beimengung pulverisierten Aluminiums sorgen nach Angaben des Herstellers für eine zuverlässige Abschirmung des gesamten Frequenzbereichs von 100 MHz bis 2,6 GHZ.
Pro Gebinde [3,785 Liter] kostet das "radio shield" 69 Dollar.Werden mehrere Schichten aufgetragen, soll das "radio shield" auch die oberen Frequenzbereiche bis 5 GHz abschirmen - das heisst nach innen reflektieren.
Zur zusätzlichen Abschirmung der Fensterbereiche bietet der Hersteller auch durchsichtige Folien für dieselben an.
All diese Abschirmungen könnten allerdings Probleme eröffnen, die es vorher noch nicht gegeben hat. Wenn nämlich Karten bzw. Access-Points in einem solcherart ausgemalten Raum neben dem eigentlichen Signal starke, minimal zeitversetzte Signal-Reflexionen empfangen.
