Symantec kauft Veritas für 13 Mrd. Dollar
Der Sicherheitssoftware-Hersteller Symantec kauft den konkurrierenden Speichersoftware-Hersteller Veritas für rund 13,5 Milliarden Dollar [10,07 Milliarden Euro].
Das neue Unternehmen wird weltweit die Nummer Vier in der Softwarebranche.
Symantec wird 30,78 Dollar pro Veritas-Aktie bezahlen. Die Zusammenlegung soll im zweiten Quartal 2005 über die Bühne gehen.
Damit hat die Fusion eine noch größere Dimension, als die 10,3 Mrd. Dollar schwere Übernahme von PeopleSoft durch Oracle vor wenigen Tagen.
Obwohl Analysten die Transaktion positiv bewerteten, gaben Veritas-Aktien im Donnerstagshandel ein Prozent auf 27,82 Dollar nach, schlossen dann aber mit 27,99 Dollar. Die Anteilsscheine von Symantec büßten fast acht Prozent auf 25,13 Dollar ein.
Gemeinsamer Umsatz bei 3,7 Mrd. Euro
Das neue Unternehmen soll unter dem Namen Symantec firmieren und
beschäftigt bei einem Umsatz von insgesamt fünf Milliarden Dollar
[3,7 Mrd. Euro] dann rund 13.000 Mitarbeiter.
Symantec will Veritas übernehmen60 Prozent hält Symantec
Am neu zusammengeschlossenen Unternehmen, das unter Symantec firmieren soll, werden Symantec-Aktionäre 60 Prozent und Veritas-Eigner 40 Prozent der Anteile halten.
Symantec-Chef John W. Thompson soll das Unternehmen führen.
Die Verwaltungsräte beider Firmen haben die Transaktion einstimmig genehmigt. Sie muss noch von den Aktionären der beiden Gesellschaften und den Aufsichtsbehörden gebilligt werden.
