Online-Käufer wollen Sicherheit
Fehlende Investitionen in Sicherheitsstandards sind ein Hemmnis für ein stärkeres Wachstum beim Online-Handel.
Drei Viertel der Internetkäufer breche bei fehlenden Sicherheitshinweisen den Bestellvorgang ab, ergab eine am Montag veröffentlichte repräsentative Studie im Auftrag der deutschen Postbank.
77 Prozent der Onlinekäufer hätten allgemeine Sicherheitsbedenken bei bislang nicht genutzten Einkaufsseiten und drei Viertel bei unbekannten Bezahlverfahren, ergab die Untersuchung.
Mehr Produkte, mehr Marketing
Dennoch will demnach nur jeder vierte Onlinehändler mehr Geld in
sicherere Bestell- und Bezahlvorgänge investieren. Wichtiger sei
ihnen die Erweiterung der Produktpalette und der Ausbau des
Marketings.
Hohe Wachstumsraten im E-CommerceGutes Service und schnelle Lieferung gefragt
Bei der Wahl des Anbieters setzen die Kunden neben der Sicherheit vor allem auf guten Service und schnelle Lieferung, hieß es in der Studie weiter. 92 Prozent der befragten Online-Käufer bezeichneten diese Punkte für die Wahl ihres Anbieters als wichtig. Experimentierfreudig sind sie gemäß der Studie allerdings nicht: Gut zwei Drittel der Onlinekäufer besuchen einige wenige Anbieter, mit denen sie bereits Erfahrung haben.
Für die repräsentative Studie "eCommerce 2004" wurden im Auftrag der Postbank 1020 Menschen befragt, von denen 788 bereits Erfahrung mit dem Onlinekauf hatten. Hinzu kamen in einer Sonderbefragung 264 Onlinehändler.
