T-Mobile erwartet geringeres EBITDA
T-Mobile Austria wird im Geschäftsjahr 2004 ein geringeres Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] als im Jahr zuvor erzielen, so der Chef des zweitgrößten heimischen Mobilfunkbetreibers, Georg Pölzl.
Als Grund nannte er Preisreduktionen durch die neuen "Relax"-Tarife, mit denen die Kunden um 20 bis 30 Prozent günstiger als zuvor telefonieren würden.
Dies sei ein Preisnachlass in zweistelliger Millionenhöhe und soll das "nicht gerechtfertigte Image" eines teuren Anbieters beseitigen. 2003 habe man noch die höchste EBITDA-Marge der gesamten Branche gehabt, betonte Pölzl.
Wie Pölzl in Österreich einsparen will, wollte er nicht verraten. Es könnten jedoch noch einige Bereiche ausgelagert werden. Bis Jahresende werde jedenfalls die Mitarbeiterzahl von 1.600 konstant gehalten. Vor drei Jahren hatte das Unternehmen mit 2.000 Beschäftigten den Personalhöchststand.
T-Mobile-Deutschland-Chef Timotheus Höttges hatte vor kurzem in einem internen Schreiben an seine Mitarbeiter angekündigt, bis 2006 "mehr als zehn Prozent der operativen Kosten " einzusparen. T-Mobile Konzernchef Rene Obermann erklärte, dass bis 2006 rund eine Mrd. Euro eingespart werden müsse.
T-Mobile will eine Milliarde Euro einsparen
