Netz-Community trägt Firefox-Erfolg
Der Webbrowser Firefox scheint etwas geschafft zu haben, was seit dem Browserkrieg zwischen dem Internet Explorer und Netscape nicht mehr gesichtet wurde:
Neben einer steigenden Anzahl von Usern kann er auch eine nicht unerkleckliche Fangemeinde hinter sich scharen.
Nicht nur sammelte die Website Spreadfirefox.com innerhalb weniger Tage von rund 10.000 Spendern, hauptsächlich Studenten die durchschnittlich 22 Dollar gaben, über 250.000 Dollar für eine ganzseitige Anzeige in der US-Zeitung "New York Times".
Im Netz finden sich zudem immer mehr Unterstützer, die mit selbst gebastelten Kampagnen und Aufrufen dem alternativen Browser weitere Userzahlen verschaffen wollen.
In den Foren von Spreadfirefox werden diverse Marketingideen gesammelt, um Firefox unters Volk zu bringen. Neben einer eigenen Version für ISPs wurde dort auch die Idee gepostet, Firefox an Schulen zu verteilen.
Marketing IdeenMarketing für Firefox
Selbst Sun-COO Jonathan Schwartz outete sich in einem Weblog-Eintrag jüngst als Firefox-Unterstützer und rief seine Leser zu einer Spende auf.
Hinter Spreadfirefox steht jedoch nicht die Mozilla Foundation, sondern der Marketingfachmann Rob Davis. Nachdem er im Juni mit dem IE einen Virus auf seinem Rechner vorfand, wechselte er zu Firefox. Auch die Idee mit der Anzeige stammt von ihm.
Die Anzeige wird um die 50.000 Dollar kosten und in einem Zeitfenster von drei Wochen zwischen November und Dezember laufen [daher auch der günstige Preis]. Das übrige Geld soll der Mozilla Foundation zugute kommen.
Derzeit wurde Firefox über sieben Millionen mal heruntergeladen, für Mitte November wird die Version 1.0 erwartet. Der Release Kandidat 1 steht seit dem 27. Oktober zum Download bereit.
Mozilla FoundationRund um den 19. November sind zudem Release-Partys rund um den Globus geplant. In Mexiko dürfe nach aktuellem Stand die größte stattfinden.
Mozparty
