PC-Führerschein wird "barrierefrei"
Durch das Fehlen adäquater Schulungsunterlagen sind Computerausbildungen für Menschen mit Behinderungen bisher meist schwer bis unmöglich.
Im Zuge des im Herbst 2001 gestarteten Leonardo da Vinci-Projekts haben nun in fünf europäischen Ländern 212 Menschen mit Behinderung - darunter 76 Österreicher - den Europäischen Computerführerschein [ECDL] abgelegt.
Weitere rund 40 Personen werden demnächst ihre Prüfungen ablegen, so Renate Rupp, stellvertretende Leiterin des Grazer bfi-EDV-Schulungszentrums. Das Projekt geht mit 31. Oktober zu Ende.
Doch auch nach Ablauf des EU-Projekts wird das österreichische Engagement mit dem Projekt "ECDL barrierefrei" weitergeführt.
Bei "ECDL barrierefrei" kooperieren die Österreichische Computer Gesellschaft, das Institut "integriert studieren" der Universität Linz , bit media e-Learning solution, Microsoft Österreich und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Projekt "ECDL barrierefrei"Erstes Modul "Word" fertig
Der ECDL besteht aus sieben Modulen: Grundlagen der Informationstechnologie, Computerbenutzung und Dateimanagement, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank, Präsentation sowie Information und Kommunikation [Internet].
Das erste Modul des "ECDL barrierefrei", das Microsoft Office Modul "Word" wurde vor kurzem fertig gestellt. Bis April 2005 werden drei weitere Module folgen.
Parallel dazu wird an der Vorbereitung integrativer Kurse und an der langfristigen Sicherung der "Aktualität" der Materialien gearbeitet.
