Arbeitslosen-Software arbeitet wieder
Eine Störung des Computerprogramms hat zeitweise die Erfassung der Anträge für das umstrittene neue Arbeitslosengeld II in den deutschen Arbeitsagenturen lahm gelegt.
Eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sagte am Donnerstag, etwa die Hälfte der rund 180 Agenturen für Arbeit habe am Mittwoch über das Intranet der Behörde für mehrere Stunden keinen Zugriff auf die Software gehabt. Die Kommunen, die über das externe Internet mit der Software arbeiteten, seien von der Störung nicht betroffen gewesen.
Drei Mio. Langzeitarbeitslose werden erfasst
Inzwischen sei der Fehler erkannt und behoben worden. Seit
Donnerstagmorgen laufe die Erfassung wieder störungsfrei. Die unter
Zeitdruck neu entwickelte Software steht erst seit Montag bundesweit
allen Arbeitsagenturen und den mit ihnen kooperierenden Kommunen zur
Verfügung. Mit dem Computerprogramm sollen die Anträge auf
Arbeitslosengeld II von weit über drei Millionen
Langzeitarbeitslosen erfasst werden.
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