Warnhinweise für RFID-Implantate
Zwar hat die Food and Drug Administration [FDA] in den USA implantierte RFID-Chips auch für medizinische Zwecke zugelassen, doch sie warnt auch vor Risiken.
In einem Brief an die Digital Angel Corporation, die bis vor kurzem Anteile an der US-Firma Applied Digital Solutions [ADS] hielt, führt die FDA einige nicht unwichtige Sicherheitsbedenken an.
Abgesehen von Abstoßreaktionen, die der Körper auf fremde Materialien entwickeln kann, Entzündungen, die durch die Implantierung ausgelöst werden können, sowie Fehlfunktionen spricht die FDA darin auch von der Möglichkeit, dass die kleinen RFID-Chips im MRI [Magnetic Resonance Imaging - Kernspintomographie] "verglühen" könnten.
In einem Primer zu diesem Verfahren führt die FDA an, dass bei metallischen Implantaten mit der Entstehung von elektrischen Stromflüssen gerechnet werden muss, die zur Erhitzung und anschließend zu Verbrennungen führen können.
Primer on Medical Device Interactions with MRIRückzug des Investors
Daneben wurde auch die Möglichkeit des Verrutschens des Implantats, elektrische Schläge und Bedenken bezüglich der Sicherheit der Daten. Derzeit sind ungefähr 900 Personen mit dem VeriChip ausgerüstet.
Diese Einschränkungen und Warnungen seitens der FDA sieht Investors.com als Grund dafür, dass sich Digital Angels recht unerwartet und plötzlich völlig aus ADS zurückgezogen und letzte Woche alle 1.069.650 Aktien für vier Millionen Dollar verkauft hat.
