IPod und Notebooks pushen Apple-Gewinn
Der US-Computerkonzern Apple hat in seinem vierten Geschäftsquartal dank einer starken Nachfrage nach seinem MP3-Player iPod und anziehenden Notebook-Verkäufen mehr verdient.
In den drei Monaten zum 28. September sei ein Netto-Gewinn von 106 Millionen Dollar oder 26 Cent je Aktie erzielt worden, teilte der im kalifornischen Cupertino ansässige Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Der Quartalsumsatz stieg um 37 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar.
Im Vorjahreszeitraum hatte Apple einen Gewinn von 44 Millionen Dollar oder zwölf Cent pro Anteilschein ausgewiesen.
Der Jahresumsatz legte ebenfalls deutlich auf 8,28 [6,2 im Vorjahr] Milliarden Dollar zu. Der Jahresgewinn schoss auf 276 [69] Millionen Dollar in die Höhe. Der Jahresgewinn pro Aktie wurde mit 71 [19] Cent je Aktie ausgewiesen.
Bereits im letzten Quartal verhalf der iPod Apple zu einem Ergebnissprung um mehr als das Dreifache.
Deutlicher Ergebnissprung für AppleDominanz bei Musikplayern
Es wurden im Schlussquartal mehr als zwei Millionen iPods ausgeliefert, freute sich Firmenchef Steve Jobs. Das entspricht einem Verkaufsanstieg von 500 Prozent. Apple brachte 836.000 Macintosh-PCs unter, plus sechs Prozent.
Der Umsatz der Apple-Einzelhandelsgeschäfte legte im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt um 95 Prozent zu. Apple verbuchte nach Angaben von Jobs den höchsten Umsatz für ein Schlussquartal seit neun Jahren.
Apples iPod steht auf dem US-Markt an der Spitze der Musikplayer. Das Unternehmen hält derzeit 92,1 Prozent bei portablen Playern mit Festplatten. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist dies sogar noch einmal ein Sprung um fast zehn Prozent, geht aus einer Studie der Marktforschungsgruppe NPD hervor.
Zwar drohe dem iPod mini in Zukunft Gefahr durch andere Anbieter, so NPD, bei den großen Modellen seien aber Anbieter wie Creative und Digital Networks' Rio mit jeweils nur 3,7 und 3,2 Prozent weit abgeschalgen auf den Plätzen zwei und drei.
