Leichte Gewinne und Optimismus bei SAP
Umsatz um zehn Prozent gestiegen
Europas größter Software-Hersteller SAP ist 2007 beim Gewinn auf der Stelle getreten. Für das laufende Geschäftsjahr legte der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware am Mittwoch in Frankfurt aber einen starken Ausblick vor.
Vorstandschef Henning Kagermann sprach dennoch von einem sehr erfolgreichen Jahr 2007 für das Walldorfer DAX-Unternehmen. Durch die milliardenschwere Übernahme des französischen Spezialisten für Analysesoftware Business Objects werde SAP in den nächsten Monaten seine Marktanteile weiter ausbauen.
Gewinn und Umsatz gestiegen
Beim Gewinn nach Steuern legte das Software-Haus 2007 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht von 1,87 Milliarden auf 1,92 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen [EBIT] stieg von 2,58 Milliarden auf 2,74 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz kletterte um neun Prozent auf 10,2 Milliarden und die Erlöse aus dem Verkauf von Software um 13 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Bei den Software- und Software-bezogenen Serviceerlösen gab es eine Steigerung von 13 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro.
Für das laufende Jahr erwartet SAP dank des Zukaufs von Business Objects eine deutliche Steigerung des Umsatzes mit Software- und Software-bezogenen Dienstleistungen um währungsbereinigt bis zu 27 Prozent. Dieser Produktumsatz gilt als eine entscheidende Kennziffer für das Geschäft von SAP.
4.000 Jobs mehr
SAP will in diesem Jahr seine Belegschaft weltweit nochmals um rund 4.000 Mitarbeiter aufstocken. Kagermann sagte am Mittwoch in Frankfurt, zehn Prozent der Stellen entstünden voraussichtlich in Deutschland. SAP beschäftigte Ende 2007 weltweit knapp 43.900 Mitarbeiter, 4.663 mehr als ein Jahr zuvor.
(dpa | Reuters)
