Microsoft nicht an PeopleSoft interessiert
Microsoft ist nicht an einer Übernahme des Business-Software-Konkurrenten PeopleSoft interessiert.
Man werde im Kampf von PeopleSoft gegen die 7,7 Milliarden Dollar schwere feindliche Übernahmeofferte von Oracle nicht als weißer Ritter auftreten, erklärte MS-Chef Steve Ballmer der "Financial Times".
Er habe sein Augenmerk auf kleine und mittelgroße Firmen gerichtet.
Auch SAP derzeit nicht am Speiseplan
Ein Kauf der deutschen SAP, mit der Microsoft im vergangenen Jahr
verhandelt hatte, stehe derzeit ebenfalls nicht auf der
Tagesordnung, sagte Ballmer. "Aber man soll niemals nie sagen".
Microsoft wollte SAP übernehmenSeit Monaten Übernahmeschlacht
Oracle versucht seit mehr als einem Jahr, den zweitgrößten Unternehmenssoftware-Anbieter nach dem deutschen SAP-Konzern zu schlucken.
Am Freitag hatte PeopleSoft überraschend die Entlassung seines Chefs Craig Conway bekannt gegeben. Conway war gegen das feindliche Übernahmeangebot.
Nach Auffassung von Branchenkennern ist die Möglichkeit einer Übernahme dadurch näher gerückt.
