Motorola streicht 1.000 Arbeitsplätze
Der weltweit zweitgrößte Handyhersteller Motorola will 1.000 Stellen abbauen und damit seine Produktivität erhöhen.
Durch den Stellenabbau entstünden Belastungen von etwa 50 Mio. Dollar für Abfindungen, teilte der US-Konzern am Dienstag vor Börsenbeginn mit.
Die Abfindungen sollten vom dritten Quartal dieses Jahres bis zum ersten Quartal nächsten Jahres gezahlt werden. Im dritten Vierteljahr würden zudem Kosten in Höhe von 80 Mio. Dollar im Zusammenhang mit vorgezogenen Schuldenrückzahlungen anfallen.
Von den geplanten Stellenstreichungen seien unter anderem die Bereiche Breitbandverbindungen und Elektronik-Systeme betroffen. Einige Arbeitsplätze würden auch im Zusammenhang mit dem Verkauf der Halbleitersparte, die unter dem Namen Freescale Semiconductor bekannt ist, wegfallen.
Umsatzplus-Prognose bekräftigt
Motorola hatte erst Anfang September seine Prognose eines
Umsatzplus von 30 bis 40 Prozent im laufenden Quartal in seiner
Handysparte bekräftigt.
Motorola bekräftigt Umsatzplus
