Kampagne wirbt für Browser-Umstieg
Unter dem Namen "Browse Happy" hat das Web Standards Project eine Kampagne gelauncht, die sich direkt gegen den Internet Explorer [IE] von Microsoft richtet und die User zum Umstieg auf alternative Browser bewegen will.
Die Kampagne stellt dabei reale User in den Vordergrund, die von ihren angeblichen Schwierigkeiten mit dem Microsoft-Produkt berichten.
"Für diejenigen, die noch immer den IE verwenden, ist das Web ein ungemütlicher Platz geworden", heißt es auf der Website des Web Standards Project.
Das Web Standards Project war im Jahr 1998 als Gruppe von Webdesignern gegründet worden, die sich für einheitliche Standards bei Internet-Browsern ausgesprochen haben.
Webstandards-WebsiteMozilla, Firefox, Safari oder Opera
"Innovative Features, die das Internet schneller, zugänglicher und benutzerfreundlicher machen, und überall sonst zu finden sind, haben ihren Weg in den Internet Explorer bisher nicht gefunden", kritisiert das Web Standards Project auf seiner Website.
Die Kampagne empfiehlt den Umstieg auf alternative Browser wie Mozilla und Firefox, Safari oder Opera.
Microsoft reagiert auf die Aktion vorerst gelassen. "Wir glauben, dass die Konsumenten letztendlich den Browser wählen, der ihre Bedürfnisse am besten trifft", sagte ein Sprecher des Softwareriesen.
"Und die meisten User werden weiterhin den IE verwenden, wenn sie alle Faktoren bedenken."
Zum ersten Mal seit Aufzeichnungsbeginn des Browser-Marktes 1999 hat der Internet Explorer im Juni einen spürbaren Rückgang einstecken müssen - die Konkurrenz konnte dem Windows-Browser ein Prozent Marktanteil abjagen.
Mozilla greift Internet-Explorer an
