Breitband überholt Schmalband
In den USA gibt es erstmals mehr User, die über einen Breitband-Anschluss ins Netz gehen, als solche, die ein herkömmliches Modem benützen.
Laut Zahlen des Marktforschungsinstitutes Nielsen/NetRatings waren im Juli insgesamt 63 Millionen US-Amerikaner via Breitband im Internet unterwegs.
61,3 Millionen Bürger benutzten nach wie vor Schmalband. Damit lag der Anteil der Breitband-User in den US-Haushalten bei 51 Prozent, verglichen mit 38 Prozent im Jahr zuvor.
Hinter Asien
Bisher hinkten die USA, was die Breitband-Penetration betrifft,
den führenden asiatischen Nationen hinterher. Provider sind erst
relativ spät in den Markt eingestiegen, was die Preise für
entsprechende Services hoch gehalten hat.
USA mit 42 Prozent Breitband-WachstumBreitband-Kunden für Provider attraktiv
Darüber hinaus sei es schwierig, in einem so großen Land flächendeckend Breitband anzubieten, sagte Nielsen/NetRatings-Analyst Marc Ryan.
Der nunmehrige Highspeed-Boom ist vor allem von der zunehmenden Attraktivität von interaktiven Videogames und Musik-Angeboten im Internet ausgelöst worden.
Besonders die Jugend drängt über Breitband ins Internet. Die Penetration liegt, so die Berechnungen von Nielsen/NetRatings, in der Gruppe der 18- bis 20-Jährigen bei 59 Prozent.
Für die Provider erweisen sich diese Kunden wiederum als attraktiv. Breitband-User gehen wesentlich häufiger ins Netz als die User von langsameren Verbindungen.
