09.08.2004

MEGAINVEST

Hynix und ST Micro bauen Chipfabrik

Die Gläubiger des angeschlagenen südkoreanischen Chipherstellers Hynix haben die Pläne gebilligt, zusammen mit dem europäischen Rivalen ST Microelectronics Produktionsanlagen in China zu bauen.

Das Investitionsvorhaben habe die Zustimmung von mehr als die erforderlichen 75 Prozent der etwa 200 Kreditgeber gefunden, teilte der Hauptgläubiger Korea Exchange Bank am Montag in Seoul mit. Die Pläne sehen nach Angaben eines Unternehmenssprechers in Seoul 2 Mrd. USD an Investitionen vor.

Hynix im Besitz seiner Gläubiger

In den geplanten Anlagen sollen DRAM-Speicherchips für Computer und Flash-Memory-Chips für Digitalkameras und Mobiltelefone gefertigt werden. Auf der ersten Stufe soll eine 200mm-Wafers-Fabrik errichtet werden. Die Kapazitäten sollen später für Siliziumscheiben mit einem Durchmesser von 300 mm erweitert werden.

Nach mehreren Rettungsaktionen und Sanierungsprogrammen befindet sich der weltweit drittgrößte Hersteller von Speicherchips zu 81 Prozent im Besitz seiner Gläubiger.