Hynix und ST Micro bauen Chipfabrik
Die Gläubiger des angeschlagenen südkoreanischen Chipherstellers Hynix haben die Pläne gebilligt, zusammen mit dem europäischen Rivalen ST Microelectronics Produktionsanlagen in China zu bauen.
Das Investitionsvorhaben habe die Zustimmung von mehr als die erforderlichen 75 Prozent der etwa 200 Kreditgeber gefunden, teilte der Hauptgläubiger Korea Exchange Bank am Montag in Seoul mit. Die Pläne sehen nach Angaben eines Unternehmenssprechers in Seoul 2 Mrd. USD an Investitionen vor.
Einzelheiten am 18. August
Hynix und ST Microelectronics würden jeweils 500 Mio. USD für das
Projekt in China aufbringen. Zusätzliche Investitionen in Höhe von
einer Mrd. USD erhofft sich Hynix von der lokalen chinesischen
Regierung und chinesischen Banken. "Einzelheiten werden wir am 18.
August ankündigen," sagte der Hynix-Sprecher.
DRAM-Umsätze auf VierjahreshochHynix im Besitz seiner Gläubiger
In den geplanten Anlagen sollen DRAM-Speicherchips für Computer und Flash-Memory-Chips für Digitalkameras und Mobiltelefone gefertigt werden. Auf der ersten Stufe soll eine 200mm-Wafers-Fabrik errichtet werden. Die Kapazitäten sollen später für Siliziumscheiben mit einem Durchmesser von 300 mm erweitert werden.
Nach mehreren Rettungsaktionen und Sanierungsprogrammen befindet sich der weltweit drittgrößte Hersteller von Speicherchips zu 81 Prozent im Besitz seiner Gläubiger.
