Facebook öffnet Programmierschnittstellen
Das Soziale Netzwerk Facebook öffnet seine Programmierschnittstelle künftig nicht nur für Entwickler von Drittanwendungen, sondern auch für konkurrierende Netzwerke.
"Wir wollen den Nutzen unserer Arbeit mit anderen teilen, indem wir anderen Sozialen Netzwerken ermöglichen, unsere Plattformarchitektur als Modell zu verwenden", schrieb Plattformmanagerin Ami Vora am Mittwoch in einem Blog-Eintrag. Die Bereitstellung der Information soll über ein Lizenzmodell vergütet werden.
Facebook betonte, dass durch diesen Schritt Hunderttausende Entwickler von Facebook-Programmen diese ohne Extraarbeit auch für andere Plattformen verfügbar machen könnten.
Gegen die Google-Allianz
Der erste Kooperationspartner soll Medienberichten zufolge die Plattform Bebo sein, die künftig auf der Facebook-Architektur aufbauen will.
Damit kommt Facebook dem Internet-Konzern Google zuvor, der seit kurzem mit der "OpenSocial"-Initiative einen ähnlichen Ansatz verfolgt.
Damit plant Google ein Vertriebsnetzwerk für kleine Anwendungen, auch Widgets genannt, die in die Portale eingebettet werden können.
