MCI bleibt in den roten Zahlen
Das US-Telefonunternehmen MCI hat im zweiten Quartal und in den ersten sechs Monaten 2004 wegen stark fallender Umsätze und des brutalen Wettbewerbs rote Zahlen geschrieben.
MCI hat im zweiten Quartal dieses Jahres einen Umsatzrückgang gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt von 15 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar [4,3 Mrd Euro] verbucht.
Es fiel ein Verlust von 71 Millionen Dollar oder 22 Cent je Aktie an.
MCI hatte früher als WorldCom firmiert. Die zweitgrößte US-Ferngesprächsgesellschaft war in den größten Bilanzbetrugsskandal der US-Wirtschaftsgeschichte verwickelt. Sie befand sich seit 2002 in einem Insolvenzverfahren, aus dem sie inzwischen saniert herausgekommen ist.
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Der MCI-Halbjahresumsatz sackte auf 10,7 [Vorjahresvergleichszeit:12,8] Milliarden Dollar ab.
Im Jänner-Juni-Abschnitt 2004 wurde ein Verlust von 459 Millionen Dollar oder 1,42 Dollar je Aktie gegenüber einem Gewinn von 60 Millionen Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit geschrieben.
MCI hat gleichzeitig mit der Bekanntgabe seiner Geschäftsergebnisse eine Quartalsdividende von 40 Cent je Aktie angekündigt.
Die MCI-Aktien sind deshalb am Donnerstag nachbörslich um 17,3 Prozent auf 16,23 Dollar in die Höhe geschossen.
