Pixar weiter auf "Nemo"-Erfolgswelle
"Finding Nemo" entwickelt sich für das Animationsstudio Pixar zu einer dauerhaften Geldquelle.
Starke Video- und DVD-Verkäufe des Films haben dem Unternehmen auch im zweiten Quartal ein kräftiges Gewinnwachstum beschert.
Der Nettogewinn im zweiten Quartal 2004 hat sich von 19,5 Mio. Dollar im Vorjahr auf 37,4 Mio. Dollar oder 0,63 Dollar pro Aktie beinahe verdoppelt. Der Quartalsumsatz wuchs um 36 Prozent auf 66,3 Mio. Dollar.
Disney-Nachfolger gesucht
Weniger erfolgreich ist bisher die Suche nach einem neuen
Vertriebspartner verlaufen. Das Joint Venture zwischen Disney und
Pixar endet im kommenden Jahr, die Filme "The Incredibles" und
"Cars" sind die vorerst letzten Werke von Pixar-Disney.
Pixar ziert sich vor neuem PartnerVerkaufserwartungen weit übertroffen
Das Meeresabenteuer um den Clownfisch Nemo ist inzwischen 40 Mio. Mal als Videokassette oder DVD über Ladentische rund um die Welt gewandert.
Mit dieser Zahl an verkauften Kopien hat Pixar-Finanzchef Simon Bax erst zu Jahresende 2004 gerechnet.
Der Film entpuppt sich damit als ausgiebige Umsatz- und Gewinnquelle, obwohl die Erlöse mit Disney geteilt werden müssen.
Der Game-Produzent THQ hat ab 2006 die Exklusivrechte für die Produktion von Computerspielen auf der Basis von Pixar-Filmen erworben. THQ hat bereits die Computerspiele für "Monster AG" und "Finding Nemo" produziert.
"Nemo" spült weiter Geld in Pixar-Kassen
