Handy-Weltmarkt mit Rekordquartal
Der Weltmarkt für Handys und Handhelds ist im zweiten Quartal 2004 mit plus 45 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2003 erneut enorm gewachsen.
Dabei erweist sich die Telefonie noch immer als "Killerapplikation". Die Stückzahl ausgelieferter "Smartphones" stieg um 70 Prozent, die eher für Daten ausgelegte Handheld-Sparte wuchs um 26 Prozent.
Insgesamt wurden laut Analyse der Marktbeobachter Canalys weltweit an die sechs Millionen Kommunikationsgeräte von den Herstellern ausgeliefert. Im gleichen Zeitraum 2003 waren es noch vier Millionen.
Nokia scheint sein Tief langsam zu überwinden, der Weltmarktführer hat mit 33 Prozent Anteil die Nase wieder ganz weit vor Palmone [18 Prozent] und HP [9].
Sony Ericsson fällt zurück
Dahinter rangiert bereits Newcomer RIM [acht Prozent], dessen
Blackberry-Serie die weltweit höchsten Zuwächse verzeichnen konnte,
Sony Ericsson fiel von 5,7 auf 3,8 Prozent und landete auf Platz
fünf.
Trotzdem gibt es Lieferschwierigkeiten bei Nokias Tophandy 6230 - ausverkauftMicrosoft schon Nummer zwei
Die immer noch starken Zahlen von Palm sind auf die Dominanz der "Treo"-Serie - seit Jahren dort das mit Abstand beliebteste Kommunikations-Gadget - in den USA zurückzuführen.
In Europa hat HPs iPaq Palm bereits überholt, die Hälfte aller weltweit ausgelieferten iPaqs gingen nach EMEA [Europa, Naher Osten, Afrika].
Unter den Betriebssystemen haben sich die Hierarchien etwas verschoben. Hinter der Nummer eins, Symbian OS [41 Prozent], hat sich Microsoft mit 22,9 Prozent auf Platz zwei geschoben, dahinter liegt Palm OS [22,5].
Linux liegt mit knapp zwei Prozent als Vierter hier zwar noch weit zurück, hat seinen Marktanteil aber binnen eines Jahres verdoppeln können
Bei etwa der Hälfte von insgesamt sechs Millionen Geräten des zweiten Quartals handelt es sich um "Smartphones", die anderen 50 Prozent machen die unterschiedlichen Handhelds aus.
Blackberrys treiben Handheld-Markt an
