Handygeschäft bis Ende 2005 saniert
Der Elektronikkonzern Siemens will sein Handygeschäft innerhalb der nächsten 18 Monate sanieren.
So lange werde es etwa dauern, bis die einzelnen Maßnahmen greifen, sagte der designierte Chef des neuen Siemens-Bereiches Communications, Lothar Pauly, am Dienstagabend in München.
Dazu gehörten neben einer Verbesserung der Software-Architektur auch eine bessere regionale Präsenz sowie ein geänderter Produktmix mit mehr höherpreisigen Handys.
Die Verschmelzung der Festnetz- und der Mobilfunk-Sparte werde auch Arbeitsplätze kosten. Vor allem in zentralen Einheiten wie Rechnungswesen, Marketing oder Strategie ergäben sich Synergien, so Pauly. Von den bisher insgesamt rund 1.600 Stellen in diesen Einheiten fielen voraussichtlich "wenige hundert" weg.
Erst am Montag hatte Siemens Spekulationen um einen anstehenden Verkauf seines defizitären Mobiltelefongeschäfts eine Absage erteilt.
Siemens gibt Handysparte nicht auf
