02.08.2004

NASA ORDERT

Linux-Superrechner für Raumfährendesign

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat bei Silicon Graphics einen Supercomputer bestellt, der die Gesamt-Rechenleistung verzehnfachen soll.

Bei dem 160 Millionen Dollar teuren Gerät mit dem Codenamen "Kalpana" handelt es sich um 20 miteinender verbundenen Altix-Cluster, die unter Linux laufen.

Da jeder dieser Cluster aus 512 Intel Itanium 2 besteht, wird die gesamte Anlage im Endausbau 10.240 Prozessoren umfassen.

Aufgebaut im kalifornischen Ames Research Center der NASA wird sie benützt werden, um die Raumfähren der nächsten Generation zu entwerfen.

Dazu wird die Kraft "Kalpanas" für Klima- und Atmosphärenforschung genützt, zwei Wissenschaftszweigen, die bekannt für ihre hohen Ansprüche in Sachen Rechenleistung und Speicherbedarf sind.

Letzteren befriedigt ein 500-Terabyte-InfiniteStorage-Network von SGI.

Wetterberechnung für Europa

Erst vor wenigen Tagen hat das "European Centre for Medium-Range Weather Forecasts" [ECMWF] bekannt gegeben, dass man ebenfalls einen Super-Cluster einzusetzen gedenke.

Zu Testzwecken wurde ein aus 64 AMD Opteron 2.2 GHz Prozessoren bestehender Evolocity II von Linux Networx mit InfiniBand High-Speed Interconnects von Mellanox installiert.

Den Fettesten baut IBM

Der bis dato allergrößte Linux-Cluster aber stammt aus dem Hause IBM und werkt am japanischen "National Institute of Advanced Industrial Science and Technology".

Er besteht aus mehr als 1.000 eServern, die mit 64 Bit Opteron-Prozessoren von AMD ausgestattet sind.