Mehr IT-Förderungen für Österreich
Die Bundesregierung hat sich auf die Fahnen geschrieben, Österreich zum Top-Technologieland zu machen. Nun wird von den Telekomfirmen diese Vorgabe massiv eingefordert, bisher sei nämlich davon noch wenig zu merken.
Österreich liegt im Bereich Technologie laut Weltwirtschaftsforum an 27. Stelle hinter EU-Beitrittsländern wie Estland und Lettland.
Geht es nach dem Österreich-Chef des US-Computerkonzerns Hewlett-Packard [HP], Wolfgang Gruber, dann muss der Staat 20 bis 40 Millionen Euro durch Förderungen und Steuererleichterungen locker machen, um mit den Besten mithalten zu können.
Wenig Wachstum
Wie aus einer Analyse des internationalen Marktforschers IDC
hervorgeht, hat das Geschäft mit IT-Dienstleistungen in Österreich
2003 nur umgerechnet um 2,26 Prozent auf rund 2,4 Mrd. Euro
zugelegt.
IT-Service-Markt leicht gewachsenPotenzial im Gesundheitsbereich
Österreich sei lediglich im Bereich E-Government bei den Spitzenreitern dabei, hingegen sei man bei der Breitband-Internetnutzung 2003 im internationalen Vergleich zurückgefallen.
Erhebliches Potenzial sieht Gruber im Gesundheitsbereich, wo laut Schätzungen 20 bis 40 Prozent der Leistungen auf Datenerfassung und Kommunikation entfallen.
Etwas aufwärts gehe es mit dem IT-Investitionsklima. Gruber fordert in diesem Zusammenhang, dass die Investitionszuwachsprämie, die Ende 2004 ausläuft, weiter geführt wird. Sinnvoll wäre laut Gruber auch die Erweiterung des Forschungsbegriffes im Zusammenhang mit der Forschungsprämie.
Eine weitere Möglichkeit der kostengünstigen IT-Förderung wäre es auch, Firmen zu begünstigen, die ihre Alt-PC den Mitarbeitern schenken. In Schweden wird dies laut Gruber sehr erfolgreich praktiziert.
