27.07.2004

HALBJAHR 2004

Austriamicrosystems kann Umsatz steigern

Der an der Zürcher Börse notierte steirische Chiphersteller austriamicrosystems konnte im ersten Halbjahr 2004 den konsolidierten Gruppen-Umsatz um 22 Prozent auf 68,9 Mio. Euro steigern.

Das Betriebsergebnis [EBIT] war mit 6,1 Mio. Euro positiv, nach einem Minus von 0,7 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten 2003, teilte das Unternehmen mit. Der Gesamtumsatz für 2004 wird mit 155 bis 165 Mio. Euro prognostiziert.

Im zweiten Quartal erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 36,6 Mio. Euro. Das EBIT belief sich auf 3,8 Mio. Euro nach 1,3 Mio. Euro. Die Bruttogewinnmarge stieg im ersten Halbjahr um zehn Prozentpunkte auf 43 Prozent. Das Nettoergebnis des zweiten Quartals beläuft sich aufgrund einer Anpassung des aktiven latenten Steuerguthabens auf minus 9,6 Mio. Euro, verglichen mit plus 0,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Im Rahmen des kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Börseganges flossen austriamicrosystems durch Ausgabe von zwei Mio. junge Aktien als Kapitalerhöhung Nettoerlöse von mehr als 41 Mio. Euro zu. 40 Millionen Euro wurden für doie vorzeitige Rückzahlung langfristiger Fremdmittel im zweiten Quartal verwendet.

Gutes Marktumfeld

Für das erste Halbjahr wurde ein Nettoergebnis von minus 8,0 Mio. Euro oder minus 1,30 Franken [minus -0,84 Euro] je Aktie ausgewiesen, nach minus 1,9 Mio. Euro.

Der Hersteller sieht ein weiterhin gutes Marktumfeld für analoge Halbleiter und erwartet angesichts einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im Produkt- und Foundrysegment einen deutlichen Ergebnisanstieg im zweiten Halbjahr.