Vodafone-Chef sieht Ende der Preisspirale
15 Cent pro Minute in Deutschland als Grenze
Der Chef von Vodafone Deutschland glaubt ein Ende beim Rückgang der Minutenpreise bei Handytelefonaten und Kurzmitteilungen zu sehen.
"Wir liegen jetzt bei rund 15 Cent pro Minute und gehören damit in Europa zu den Ländern mit den niedrigsten Tarifen. Das spüren auch wir beim Umsatz. Wir sind zwar so aufgestellt, dass wir jeden Preiskampf mitmachen können. Doch sehr viel tiefer werden die Tarife kaum noch fallen", erklärte Friedrich Joussen gegenüber der "Wirtschaftswoche".
Er gehe davon aus, dass das rasant wachsende Datengeschäft die Umsatzausfälle im traditionellen Geschäft bald mehr als ausgleiche. Der Rummel um das iPhone zeige zudem, dass das mobile Internet den Massenmarkt erobere.
Schwierigkeiten räumte Joussen beim Verkauf von DSL-Anschlüssen bei der Vodafone-Tochter Arcor ein. Als Grund nannte er den intensiven Wettbewerb und das Wiedererstarken der Deutschen Telekom.
(dpa)
