30.06.2004

HARDWARE

Handysicherheit via Chip

Der Chiphersteller Texas Instruments [TI] und der Chipdesigner ARM haben eine Kooperation geschlossen, in der beide Unternehmen die Sicherheit von Handys erhöhen wollen.

Dabei sollen Sicherheitsfeatures gleich in die Chips eingebaut werden, anstatt sich auf Software zu verlassen. Damit sollen gängige Hackangriffe erschwert werden.

Handys sind - je nach Technologie - meist mit einer eindeutigen Nummer ausgestattet, die das Gerät gegenüber dem Handynetz identifizierbar macht. In Europa etwa, wo GSM verwendet wird, heißt dieser Code IMEI [International Mobile Equipment Identity].

In der Theorie ist jedes Handy anhand der IMEI-Nummer eindeutig identifizierbar - im Falle eines Verlusts oder Diebstahls kann dann das Handy aus dem Netzwerk ausgesperrt und somit unbrauchbar gemacht werden.

Um einen erfolgreichen Hackversuch mit entsprechend abgesicherten Chips durchzuführen, müsste der komplette Speicher umprogrammiert anstatt nur die Verschlüsselung geknackt werden, so ein TI-Sprecher.

Obwohl der Wurm per se keine Schadensfunktion aufweist und erst nach Bestätigung aktiviert werden kann, hat er die Branche aufgeschreckt. Mit der Implementation von gesicherten Chips soll unter anderem auch die Verbreitung von Viren eingedämmt werden.