KPN kauft eigene Aktien zurück
Der niederländische Telekomkonzern KPN will für eine Milliarde Euro Aktien zurückkaufen. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, entspreche dies etwa 6,7 Prozent des ausstehenden Aktienkapitals auf der Basis des Kurses von 5,98 Euro am vorigen Freitag.
Gleichzeitig kündigte KPN ein Programm zur Refinanzierung eines Teils seiner Schulden an. Danach sollen Obligationen für 1,55 Mrd. Euro aufgekauft und Obligationen über weitere 1,6 Mrd. Euro gegen neue Obligationen umgetauscht werden.
Die niederländische Regierung, die im April noch 19,3 Prozent des Aktienkapitals hielt, sei mit dem neuen Programm einverstanden.
Der Kurs der KPN-Aktie stieg Montag früh in Amsterdam um 2,8 Prozent auf 6,15 Euro.
Aktienrückkauf im März
Ein im März angekündigtes Programm zum Rückkauf von Aktien im
Wert von 500 Millionen Euro ist nach Darstellung des aus der
staatlichen Postverwaltung hervorgegangenen Konzerns weitgehend
abgeschlossen. KPN habe dabei 80,1 Mio. Aktien zu einem
Durchschnittspreis von 6,19 Euro je Aktie erworben.
KPN kauft für 500 Mio. eigene Aktien
