Yahoo pfeift auf Business-IM
Yahoo hat seinen Instant-Messaging-Dienst für Geschäftskunden diese Woche eingestellt.
Stattdessen will sich das Portal auf diejenigen Kunden konzentrieren, die den Service gratis nutzen. Offensichtlich war der Ausflug ins IM-Bezahlgeschäft kein Erfolg.
Die Business-Variante hat über mehrere Features verfügt, die in der privaten Version nicht erhältlich waren. Dazu gehörten Verschlüsselung, Archivierungsfunktionen, Meeting-Software und 24-Stunden-Support. Die Kosten pro Teilnehmer und Jahr betrugen 30 USD.
Gratis-IM im Büro
Das Marktforschungsunternehmen IDC hat kürzlich errechnet, dass
bis zu 255 Millionen Personen im nächsten Jahr Instant Messaging im
Büro verwenden werden. Der Löwenanteil entfällt jedoch auf gratis
verfügbare Systeme von Yahoo, AOL und Microsoft.
100 Megabyte pro Yahoo-MailaccountAOL hat erst letzte Woche neue Meeting- und Sprachkonferenzsoftware angekündigt, um die Verbreitung seines Messengers AIM im Büro zu fördern. Von den 36 Millionen aktiven AIM-Usern verwenden rund 15 Millionen die Software im Büro.
