"SAP steht nicht zum Verkauf"
Die deutsche Softwarefirma SAP steht nach eigenen Angaben nicht zum Verkauf. Das Unternehmen könne weiter gut allein vorangehen, sagte SAP-Chef Hennig Kagermann am Mittwoch dem "Wall Street Journal".
Ein Zusammengehen mit einem anderen Unternehmen sei jedoch denkbar. Wenn ein Interessent auf SAP zugehe, werde man weiter zuhören, sagte Kagermann. Man müsse tun, was im besten Interesse der Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter sei.
Nach Bekanntwerden geheimer Fusionsgespräche mit dem weltgrößten Softwarekonzern Microsoft hatte sich das Unternehmen aus Walldorf zu einer Stellungnahmen genötigt gesehen.
SAP hat einen Marktwert von rund 50 Milliarden Dollar. Das Unternehmen gilt als Marktführer in dem 40-Milliarden-Dollar-Markt für Unternehmenssoftware. SAP komme aber nicht an die Ressourcen von Microsoft mit einem Börsenwert von 280 Milliarden Dollar und von IBM mit einem Wert von rund 150 Milliarden Dollar heran, hieß es.
Microsoft wollte SAP übernehmen
