80.000 SMS in einem Monat gesendet
Aus Protest gegen steigende SMS-Gebühren hat ein Neuseeländer in einem Monat mehr als 80.000 Kurznachrichten von seinem Mobiltelefon verschickt.
Der 24-jährige Fraser Ray sendete die Botschaften mit dem Text "Hallo. Wie geht's?" an seine Freunde. Der Vater im Erziehungsurlaub war nach eigener Aussage auf seine Telefongesellschaft Telecom Corp. sauer, weil sie einen Pauschaltarif abschaffte. Für diesen Tarif hatte er einst extra seinen Anbieter gewechselt.
Flatrate mit Limit
Ray verschickte die Nachrichten im Mai, als Kunden für
umgerechnet 5,14 Euro noch unbegrenzt viele Kurznachrichten
versenden konnten. Nach der Umstellung des Tarifes gibt es für
diesen Betrag nur noch 1.000 elektronische Botschaften.
Keine Ahnung von SMS, WAP, MMSDie Telefongesellschaft bestätigte das gehäufte Auftreten derartiger Einzelfälle. Eine "Handvoll Personen" habe im Mai mehr als 100.000 Kurzmitteilungen versendet.
