Cisco sieht keine Gefahr durch Code-Leak
Netzwerkspezialist Cisco sieht seine Produkte durch den Leak des Source-Codes seines Betriebsystems IOS nicht gefährdet.
In einem Statement auf seiner Website gab der Hersteller weiters an, dass man die Informationssicherheit sehr ernst nehme und weiter aktive Vorkehrungen treffe werde, um sowohl seine proprietäre Information als die von Mitarbeitern, Kunden und Partnern zu schützen.
Letzte Woche war der Quellcode des Betriebssystems IOS, das Router und Switches von Cisco steuert, auf einer russischen Website gepostet worden.
Laut Angaben von Cisco ist der Qellcode nicht durch eine Sicherheitslücke in einem seiner Produkte oder Services entwendet worden.
Mittlerweile untersucht unter anderem auch die US-Bundespolizei FBI den Vorfall. Über den Stand der Ermittlung wollte Cisco keine Stellungnahme abgeben.
FBI ermittelt im Cisco-Quellcode-RaubBisher noch keine Auswirkungen
Cisco geht weiters nicht davon aus, dass der Code-Leak durch einen Angestellten oder Vertragspartner ausging.
Obwohl Cisco die Sicherheits-Bedrohung durch den Leak als gering einschätzt, sehen Beobachter vor allem die Reputation des Herstellers gefährdet. Bis dato sind noch keine Angriffe aufgrund des Code-Leaks bekannt geworden.
