Autos sicherer durch Silizium-Germanium
Moderne Mikroelektronik auf Silizium-Germanium-Basis soll in Zukunft Autos sicherer machen. Durch die Verbindung der beiden Elemente könnten auch mehr Daten schneller übertragen werden.
Das erläuterte Erich Kaspar, Vorsitzender des Organisationskomitees der zweiten Silizium-Germanium-Weltkonferenz, in Frankfurt.
Als Beispiel für die neue Technik wurde etwa ein Automobilradar genannt. So würden Autos künftig rundherum mit Sicherheitssystemen ausgestattet. Etwa zehn solcher Systeme an Bord könnten unter anderem den Abstand eines herannahenden Autos angeben.
Dabei geht es nicht nur um die Schnelligkeit. Bei gleicher Geschwindigkeit könnten Prozessoren mit der neuen Technologie auch verlustärmer arbeiten.
Toyota bringt Radarsystem für Stop-and-Go
Ein neues Radarsystem von Toyota soll sich im zähflüssigen
Stop-and-Go-Verkehr bei null bis 30 Stundenkilometern automatisch
der Geschwindigkeit des Vordermanns anpassen.
Auto fährt selbstständig durch den Stau Auto fährt selbstständig durch den Stau Auto fährt selbstständig durch den StauSilizium-Germanium im Kommen
Nach Einschätzung von Fachleuten soll die moderne Mikroelektronik in zehn Jahren zur Hälfte auf der Silizium-Germanium-Technologie basieren. Derzeit liegt der Anteil laut Kaspar bei etwa einem Prozent.
An der 2. Silizium-Germanium-Weltkonferenz nehmen bis zum Mittwoch rund 200 Ingenieure und Wissenschaftler aus 15 Ländern teil, ein Viertel der Beiträge kommt aus der Industrie. Eine Folgekonferenz ist für 2006 geplant.
