Dell wurde noch profitabler
Der US-Computerhersteller Dell hat im ersten Geschäftsquartal dank besserer Nachfrage einen um 22 Prozent höheren Gewinn erzielt.
In den drei Monaten bis zum 30. April sei ein Nettogewinn von 731 Millionen Dollar oder 28 Cent je Aktie erwirtschaftet worden, teilte das im texanischen Round Rock ansässige Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit.
Im Vorjahreszeitraum war ein Gewinn von 598 Millionen Dollar oder 23 Cent pro Aktie ausgewiesen worden.
Die Umsatzanstieg auf 11,54 Milliarden übertraf den eigenen Forecast [11,4 Mrd]. Die Börse hatte wieder einmal alles schon erwartet, im nachbörslichen Handel sanken Dell um 1,1 Prozent.
Die Zahlen im DetailUmsätze in EMEA
Die Auslieferungen stiegen in der Berichtszeit um 25 Prozent, wobei Dell in der Region Europa/Naher Osten und Afrika [EMEA] um 37 Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum einschließlich Japans um 38 Prozent zulegte.
In Europa stiegen die Auslieferungen in 14 Ländern um mindestens ein Drittel. Auf den drei Hauptmärkten Großbritannien, Frankreich und Deutschland stieg der Dell-Absatz noch stärker.
51 Prozent des Umsatzes wurden mit Desktop- Rechnern erzielt, 28 Prozent mit Notebooks und 21 Prozent mit Druckern, Servern und anderen Produkten.
Das Unternehmen erwartet im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Absatzanstieg von 24 Prozent und einen Umsatzanstieg von 20 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar. Dell prognostizierte einen Gewinn von 29 Cent je Aktie oder 21 Prozent mehr als im zweiten Quartal des Vorjahres.
