Alcatel Österreich erwartet Wachstum
Die Österreich-Niederlassung des französischen Technologiekonzerns Alcatel hat 2003 einen Umsatz von rund 200 Mio. Euro erwirtschaftet, erklärte Alcatel-Austria-Chef Franz Hofbauer am Mittwoch.
Für 2004 wird ein Wachstum zwischen sieben und acht Prozent erwartet. Das Unternehmen beschäftigt in Österreich 800 Mitarbeiter.
Umsatztreiber sollen die Bereiche Breitband-Internet in Österreich und Zugsicherungssysteme in Osteuropa sein.
Mehr Förderungen
Hofbauer forderte von der heimischen Politik mehr Anstrengungen
beim Internet-Ausbau, die bisher fix zugesagten zehn Mio. Euro an
Förderungen seien "nur ein Tropfen auf dem heißen Stein". Er verwies
auf das Beispiel Schweiz, wo der Staat bei weitem aktiver sei.
Breitband-Förderung wird präsentiertDerzeit führe Alcatel Gespräche mit dem Telekom-Anbieter UTA über die Lieferung von Breitband-Modems. Den größten Teil des Internet-Geschäftes macht Alcatel aber mit dem Marktführer Telekom Austria.
Im Bereich Schiene habe vor allem Osteuropa einen "riesigen Aufholbedarf". "Unser Zugsicherungssystem verkauft sich wie die warmen Semmeln", betonte Hofbauer.
Der Gesamtkonzern hatte im ersten Quartal 2004 dank eines verbesserten Marktumfeldes und eines einmaligen Ertrags einen Nettogewinn von 134 Mio. Euro geschrieben und daraufhin seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2004 nach oben revidiert.
Alcatel wieder mit Gewinn
