29.04.2004

Q1 2004

Hynix-Gewinn dank DRAM-Preisanstiegs

Der südkoreanische Chiphersteller Hynix Semiconductor ist im abgelaufenen Quartal in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt und blickt zuversichtlich auf die weitere Geschäftsentwicklung.

Der Nettogewinn habe im Vierteljahr bis Ende März 351,1 Milliarden Won [257,65 Mio. Euro] betragen nach einem Vorjahresverlust von 1,04 Billionen Won, teilte der weltweit drittgrößte Speicherchip-Produzent am Donnerstag mit.

DRAM-Preise haben angezogen

Der Hynix-Konzern, der bereits mehrmals nur dank staatlich unterstützter Milliardenhilfen dem Bankrott entgangen war, begründete die deutliche Ergebnisverbesserung mit einem kräftigen Anstieg der Preise für DRAM-Chips.

Diese waren im ersten Quartal im Zuge eines knapperen Angebots deutlich gestiegen, da viele Chiphersteller ihre Kapazitäten überwiegend für die Ausstattung von Kamerahandys und Digitalkameras eingesetzt hatten.

Auch für die kommenden Monate erwartet Hynix wegen der allmählichen Belebung der Investitionsnachfrage weiter hohe Chippreise. Die Hynix-Zahlen belegen einmal mehr die begonnene Erholung der krisengeschüttelten Chipindustrie.

So hatte der weltgrößte Speicherchip-Hersteller Samsung Electronics unter anderem dank der höheren Chippreise seinen Quartalsgewinn auf ein Rekordniveau verdreifacht. Auch Infineon hat das abgelaufene Vierteljahr besser abgeschlossen als erwartet.