France Telecom bleibt in Gewinnzone
Starke Zuwäche im Mobilfunk- und Internet-Geschäft haben dem französischen Telekom-Betreiber France Telecom im ersten Quartal zu einem überraschend hohen Umsatz verholfen.
Der Quartalsumsatz stieg auf 11,447 Milliarden Euro von 11,376 Milliarden Euro vor einem Jahr. Im Festnetzgeschäft gingen die Erlöse allerdings um 0,7 Prozent auf 5,409 Milliarden Euro zurück.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] kletterte um 4,3 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Operativ erzielte France Telecom ein Gewinnplus von 16,3 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro.
Bei der Mobilfunktochter Orange ergab sich ein starkes Plus von knapp zehn Prozent auf rund 4,68 Milliarden Euro. Die Internet-Tochter Wanadoo erzielte ein Erlöswachstum von 12,2 Prozent auf 636 Millionen Euro.
France Telecom hatte vergangenes Jahr Orange komplett übernommen und ist derzeit dabei, auch Wanadoo wieder vollständig einzugliedern. Dadurch werde sich der Anteil des Staates an France Telecom auf 52,5 Prozent verwässern, erklärte Firmenchef Thierry Breton bei einer Analystenkonferenz.
France Telecom nimmt wichtige HürdeUmsatzwachstum erwartet
Bei Vorlage der Quartalszahlen bekräftigte das staatseigene französische Unternehmen am Donnerstag zugleich seine Geschäftserwartungen für das laufende Jahr.
Demnach rechnet der hoch verschuldete frühere Monopolist mit einem Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis von drei bis fünf Prozent.
