Gerüchte um SMS-Flut am Samstag
Im Wahlkampfbüro von SPÖ-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer wurde solches "nicht einmal angedacht" - auch bei ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner hat man von derlei Plänen eigentlich noch nicht gehört.
Nichtsdestoweniger hält sich in der Mobilfunkbranche das Gerücht, dass am Samstag ein Massenversand von SMS ins Haus steht, der seinesgleichen sucht.
Mehrere hunderttausend Textmitteilungen auf Basis von "Permission based"-Listen sollen am Samstag österreichweit hinausgehen.
Das heißt, die SMS landen auf Handys von Personen, die aus welchen Gründen auch immer ihre Handynummer weitergegeben haben - wie etwa Wahlkampfhelfer, Partei- und Kammerfunktionäre etc.
Parteien in letzter Minute "sehr rührig"
Thomas Lang, Geschäftsführer von Uboot.com [30.000 Handykunden],
sagte nur, beim letzten Wahlkampf seien die Parteien in letzter
Minute "sehr rührig gewesen" und SMS wirke unmittelbarer als jede
andere Form der elektronischen Notifizierung.
Uboot.comFerrero-Waldner nutzt SMS-Marketing
Dieses sei zwar geplant, allerdings nichts wirklich Neues, war aus dem Wahlkampfbüro Ferrero-Waldners am Donnerstagabend zu hören.
Im vergangenen Nationalratswahlkampf habe man diese interne Mobilisierungsmethode bereits erprobt.
Über das Ausmaß des für heuer geplanten SMS-Aufkommens gab es keinerlei Angaben.
"Alles möglich"
Jürgen Pansy, Geschäftsführer von Sms.at [160.000 Handynummern]
wiederum sagte, am Wahltag dürfe man zwar nicht mehr aussenden,
davor sei jedoch "alles möglich". So könne man etwa nach weiblichen
und männlichen Adressaten differenzieren.
Sms.at
