33 Milliarden Spammails für Hotmail-User
Bei 76 Prozent der Mails, die bei Usern des Freemail-Dienstes Hotmail ankommen, handelt es sich um Spam.
"Um diese Zahl zu reduzieren, müssen legitime Sender und Empfänger mittelfristig miteinander kooperieren", meint Yukie Maruiwa, Marketing Manager bei Microsoft Japan. Von den 44 Milliarden E-Mails, die Hotmail-User im März erhalten haben, waren 33 Milliarden Spam.
Zwar ist es möglich, Mails nach vorgegebenen Kritierien zu filtern, doch Microsoft sieht die Effektivität der Spambekämpfung schwinden. .
Maßnahmen und Gegenreaktionen
"Sobald wir neue Maßnahmen setzen, reduziert sich die Anzahl der
Spams auf 50 Prozent. Doch bald danach steigt die Rate wieder auf 70
bis 80 Prozent - es ist wie ein Zyklus, der sich ständig
wiederholt", so Maruiwa. "Wie wir anhand von Hotmail sehen, ist es
nahezu unmöglich, Spam nur aufgrund dieser Maßnahmen einzudämmen.
Legitime Sender und Empfänger müssen daher zusammenarbeiten"
Sicherheitlücke bei Hotmail und Yahoo-MailUm das Problem in den Griff zu bekommen, hat das Unternehmen bereits im Februar die so genannte Spam Reduction Initiative [CSRI] ins Leben gerufen. Zu den Richtlinien, die sich die Initiative auf die Fahnen geschrieben hat, gehört unter anderem eine Authentifizierungsstrategie, um das Senden von Mails unter falschem Absender zu unterbinden.
Zu den Vorschlägen gehört auch eine eindeutige Kennzeichnung von Unternehmen, die legitimerweise eine hohe Anzahl von Mails verschicken. Gleichzeitig sollen diejenigen, die diese Meldung unterlassen und millionenfach Werbung verschicken, mit entsprechenden Sanktionen bedacht werden.
