Intel steigert Gewinn um 89 Prozent
Intel hat dank der gestiegenen Nachfrage nach PCs und höheren weltweiten Ausgaben für Informationstechnologie seinen Gewinn im ersten Quartal 2004 gegenüber der Vorjahresvergleichszeit massiv um 89 Prozent erhöht.
Intel verdiente in dem am 27. März beendeten Dreimonatsabschnitt 1,7 Milliarden USD [1,4 Mr Euro] oder 26 US-Cent je Aktie.
Die Bruttogewinnmarge betrug 60,2 Prozent. Der Quartalsumsatz des Halbleiter-Branchenführers stieg um 20 Prozent auf 8,1 Milliarden USD. Die Wall Street hatte allerdings mit 27 US-Cent Gewinn je Aktie und mit einem Umsatz von 8,16 Milliarden USD gerechnet. Die Intel-Aktien gaben nachbörslich um 29 US-Cent auf 27,39 USD nach.
Der Konzern setzte in der Berichtszeit in Nord- und Südamerika 2,2 und in Europa 1,9 Milliarden USD um. Der Umsatz im asiatisch-pazifischen Raum ohne Japan legte auf 3,3 Milliarden USD zu, der in Japan auf 717 Millionen USD.
Q4 2003: Gute Zahlen bei IntelGesundes Wachstum
Intel-Konzernchef Craig R. Barrett sprach von einem "gesunden Umsatz- und Gewinnwachstum". Das Unternehmen profitierte demnach von mehreren neuen Pentium-4-Chips und will im zweiten Quartal seine Auslieferungen erheblich aufstocken.
Intel ist nach Darstellung Barretts auch mit noch zu erwartenden Innovationen auf Wachstumskurs.
Der Konzern geht für das zweite Quartal von einem Umsatz von 7,6 bis 8,2 Milliarden USD und einer Bruttogewinnmarge um 60 Prozent aus. Der Chipanbieter erwartet für das Gesamtjahr eine Bruttogewinnmarge von rund 62 Prozent, Forschungs- und Entwicklungsausgaben von 4,8 Milliarden USD und Investitionen von 3,6 bis vier Milliarden USD.
Der PC-Chipumsatz betrug im letzten Quartal sieben Milliarden USD. Der operative Gewinn in der Hauptgeschäftssparte erreichte drei Milliarden USD. Der Kommunikationschip-Umsatz legte auf 1,1 Milliarden USD zu, doch fiel in dieser Sparte erneut ein operativer Verlust von 219 Millionen USD an.
