Sony meldet hohe PSP-Verkaufszahlen

mobil
04.10.2007

In Japan bereits 550.000 Stück verkauft

Sony ist mit dem Verkauf seiner tragbaren Spielekonsole PlayStation Portable [PSP] in Japan sehr zufrieden. Wie der japanische Elektronikkonzern am Donnerstag mitteilte, wurden im September 550.000 Stück des überarbeiteten PSP-Modells verkauft.

Das seien mehr als zur Markteinführung der ursprünglichen PSP im Dezember 2004. Sony hat die überarbeitete Version am 20. September auf den Markt gebracht. Sie steht in direkter Konkurrenz zu der mobilen Spielekonsole DS von Nintendo, die den japanischen Markt dominiert.

Stringer strukturiert Sony um

Sony spricht Kreisen zufolge mit Toshiba über einen Verkauf seiner Grafikchip-Fabrik in der westjapanischen Präfektur Oita. Es gehe um jene Chips, die in der PlayStation 3 verwendet würden, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Donnerstag. Informationen zum Verkaufspreis lagen nicht vor. Sprecher von Sony und Toshiba wollten sich zu dem Bericht nicht äußern.

Sony befindet sich derzeit im letzten Jahr seines auf drei Jahre angelegten Restrukturierungsplanes unter Konzernchef Howard Stringer. Eine Trennung von der Grafikchip-Linie wäre der jüngste Schritt in der Unternehmensstrategie, kostenaufwendige Halbleiter-Posten abzustoßen und sich stattdessen auf strategisch wichtige Produkte zu konzentrieren. Dazu zählen etwa Bildsensoren, die in Digitalkameras und Camcordern zum Einsatz kommen.

(APA | Reuters | futurezone)