11.04.2004

ORACLE

Mehr Gegenwind für PeopleSoft-Fusion

Nach Michigan wollen nun auch die US-Bundesstaaten Ohio und Connecticut gegen die angestrebte feindliche Übernahme des US-Softwarekonzerns PeopleSoft durch Oracle ankämpfen.

Sie wollen eine vom US-Justizministerium und sieben Bundesstaaten im Februar eingereichte Klage unterstützen, die durch die Übernahme Wettbewerbsverzerrung und höhere Preise für Unternehmenssoftware befürchten.

Die Klage beruht auf der Annahme, dass durch die Übernahme nur mehr zwei große Player auf dem Markt für Unternehmenssoftware überbleiben würden: Oracle und die deutsche SAP. "Eine Fusion würde den Wettbewerb ernsthaft gefährden", so der Justizminister von Ohio.