Mehr Gegenwind für PeopleSoft-Fusion
Nach Michigan wollen nun auch die US-Bundesstaaten Ohio und Connecticut gegen die angestrebte feindliche Übernahme des US-Softwarekonzerns PeopleSoft durch Oracle ankämpfen.
Sie wollen eine vom US-Justizministerium und sieben Bundesstaaten im Februar eingereichte Klage unterstützen, die durch die Übernahme Wettbewerbsverzerrung und höhere Preise für Unternehmenssoftware befürchten.
Die Klage beruht auf der Annahme, dass durch die Übernahme nur mehr zwei große Player auf dem Markt für Unternehmenssoftware überbleiben würden: Oracle und die deutsche SAP. "Eine Fusion würde den Wettbewerb ernsthaft gefährden", so der Justizminister von Ohio.
Oracle hat die Argumentation seinerseits zurückgewiesen. Nach Ansicht des Herstellers würde die Firma auch nach der Übernahme kleiner als SAP sein und sei zudem weiter dem Wettbewerb durch zahlreiche kleinere Anbieter ausgesetzt. Massachusetts, Hawai, Maryland, Minnesota, New York, North Dakota and Texas haben sich bereits der Klage angeschlossen.
Niemand will Oracle PeopleSoft lassen
