Intel-Büros in Japan durchsucht
Japanische Wettbewerbshüter haben am Donnerstag die Büros des weltgrößten Chip-Herstellers Intel in Japan durchsucht.
Ermittler verschafften sich Zugang zu den beiden Niederlassungen des US-Konzerns in Tokio und Tsukuba nordöstlich der Hauptstadt, wie die Behörde in Tokio mitteilte.
Zudem wurden japanische Computerhersteller kontaktiert, die Chips von Intel bezogen. Der US-Konzern wird demnach verdächtigt, seine Kunden dazu gedrängt zu haben, nicht mit Intel-Konkurrenten zusammenzuarbeiten.
Erst im Februar bekam auch Microsoft Besuch von der staatlichen Wettbewerbskommission in Japan.
Microsoft-Zentrale in Japan durchsuchtMit AMD geplaudert
Auch Intels Konkurrent AMD wurde von den japanischen Wettbewerbshütern besucht, hier wurden allerdings keine Durchsuchungen durchgefürt, sondern lediglich einige Fragen bezüglich der Wettbewerbssituation gestellt.
Japan ist für Intel nach den USA und China derzeit der drittgößte Absatzmarkt, auf den zuletzt rund neun Prozent des Konzernumsatzes entfielen.
