Freiminuten für Werbung
In Großbritannien ist am Montag der werbefinanzierte Mobilfunkanbieter Blyk an den Start gegangen.
Mit 43 Freiminuten und 217 kostenlosen Textnachrichten pro Monat in alle britischen Netze will Blyk britische Jugendliche im Alter von 16 bis 24 Jahren zur Nutzung seines Dienstes gewinnen.
Im Gegenzug werden bis zu sechs MMS-Werbungen pro Tag auf die Handys der Blyk-Nutzer gesendet. Derzeit haben etwa das Kosmetikunternehmen L'Oreal, und der Reiseanbieter StaTravel Werbung bei Blyk gebucht.
Jünger als 25 Jahre
Gesprächszeiten und Textnachrichten, die das Gratiskontingent übersteigen, müssen ebenso bezahlt werden wie Telefonate, die außerhalb Großbritanniens geführt werden.
Auch werden von Blyk nur Nutzer akzeptiert, die jünger als 25 Jahre sind und ein Handy besitzen, das über eine Multimedia-Messaging-Funktion [MMS] verfügt. Die Nutzung des Dienstes soll bis auf weiteres nur auf Einladung möglich sein.
Ex-Nokia-Chef als Gründer
Gegründet wurde Blyk vom ehemaligen Nokia-Chef Pekka Ala-Pietilä.
Demnächst will Blyk auch in weiteren europäischen Ländern an den Start gehen. Ob und wann der Dienst auch in Österreich verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.
