Razzien wegen Nazi-Musik im Netz
Das deutsche Bundeskriminalamt [BKA] hat seit heute Vormittag 330 Wohnungen in fast allen deutschen Bundesländern durchsucht.
Den Verdächtigen wird vorgeworfen, in der Musik-Tauschbörse KaZaA rechtsextremistische Musik zum Herunterladen angeboten zu haben.
Laut BKA handelt es sich dabei um Stücke von deutschen Skinhead-Bands mit rassistischen und nationalsozialistischen Inhalten.
Von der Staatsanwaltschaft Bonn wurde gegen die Verdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.
Kommunikation per SMS
Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz organisiert sich die
Neonazi-Szene in Deutschland immer häufiger mit Hilfe von
SMS-Nachrichten.
Neonazi-Szene organisiert sich per SMS
