"Mydoom" zwingt RIAA-Website in die Knie
Die Website des Branchenverbands der amerikanischen Musikindustrie [RIAA], schon oft im Visier von Angreifern, ist nun bereits seit sechs Tagen in Folge offline.
Grund hierfür sollen so genannte "Distributed Denial of Service" [DDoS]-Attacken sein, ausgelöst durch den E-Mail-Wurm "Mydoom.F".
Unklar ist noch, ob die RIAA tatsächlich unter Beschuss Tausender infizierter Rechner weltweit steht oder ob der Lobbyverband die Website vorsorglich selbst vom Netz genommen hat.
Von offizieller Seite gab die RIAA nur bekannt, derzeit "daran zu arbeiten, alles wieder online zu bekommen".
Daneben löscht der Wurm auf infizierten Rechnern Word- und Excel-Dokumente sowie Files mit den Endungen .jpg, .sav, .bmp und .avi. Die Dateien werden dabei mit einer angegeben Wahrscheinlichkeit zwischen acht [.jpg] und 95 [.sav] Prozent gelöscht.
"Mydoom"-Variante löscht Dateien
