"Hacken" als Volkssport für Pubertierende
Die Anzahl von Hack- und Crack-Attacken ist international nach wie vor im Steigen. Doch viele dieser Attacken sind nicht auf professionelle Angreifer, sondern auf "Script-Kiddies" zurückzuführen.
Diese meist jugendlichen Übeltäter nutzen vorgefertigte Programme, um ungezielt in fremde Netze einzudringen.
Etwa 61 Prozent der Angriffe sollen nach Experteneinschätzung auf das Konto der Nachwuchstäter gehen.
Das ist jedenfalls das Ergebnis der Studie "IT-Security 2003" der Informationweek, die Mummert Consulting für Deutschland mit ausgewertet hat. Es beteiligten sich weltweit 2.461 Unternehmen aus 39 Ländern.
Mummert ConsultingUnberechenbares Risiko
In der Netz-Community sind Script-Kiddies wegen des fehlenden Fachwissens verpönt. Ohne Programmierkenntnisse greifen sie auf fertige Exploit-Tools, die Sicherheitslücken einer Software aufspüren und Passwörter knacken, zurück.
Auch Baukästen zur Erstellung von Viren, Würmern und Trojanern sind beliebtes Werkzeug der Script-Kiddies. Mit Hilfe von Scan-Programmen wird nach den von Trojanern eingepflanzten Backdoors gesucht, um dann wahllos in ungeschützte Rechnersysteme einzudringen.
Gerade durch diese ungezielte Vorgangsweise sind Script-Kiddies laut Sicherheitsexperten ein unberechenbares Risiko für Unternehmen wie Privatpersonen.
