Oracle-Übernahme keine Bedrohung mehr
Das feindliche Übernahmeangebot des Konkurrenten Oracle stellt für Software-Hersteller PeopleSoft keine ernsthafte Bedrohung mehr da.
Wie Technologie-Chef Rick Bergquist auf der CeBIT sagte, habe der Widerstand des US-Justizministeriums die Pläne wohl endgültig gekippt, nachdem auch die Aktionäre das Angebot nach zweimaliger Erhöhung nicht attraktiv gefunden haben.
Zuletzt hat Oracle rund 7,6 Milliarden Euro für PeopleSoft geboten. Ende Februar hatte das US-Justizministerium eine Kartellrechtsklage eingereicht, um die Übernahme zu verhindern.
Wettbewerbsverzerrung durch Übernahme
Das Justizministerium teilte mit, die feindliche Übernahme von
PeopleSoft durch Oracle würde den Wettbewerb auf dem Markt für
betriebswirtschaftliche Software beeinträchtigen, weil dadurch einer
der drei großen Akteure vom Markt verschwinden würde.
US-Kartellbehörde gegen PeopleSoft-Deal
