Besucherplus am ersten Tag der CeBIT
Mit einem Besucherplus im zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum Auftakt vor einem Jahr hat die Computermesse CeBIT in Hannover am Donnerstag ganz im Sinne der IT-Branche, die optimistisch in die Zukunft blickt, begonnen.
Bis 24. März zeigen mehr als 6.000 Aussteller aus über 60 Ländern ihre technischen Neuerungen.
Auch 35 österreichische Unternehmen sind zur Messe gekommen, 13 davon nutzen den Gruppenstand der Wirtschaftskammer [WKÖ].
Die österreichischen Unternehmen am Stand der Wirtschaftskammer erhalten von der WKÖ und dem Bundeskanzleramt eine Förderung von 42,5 Prozent der Standmieten.
WKÖAuch das Bundesland Salzburg ist mit einem eigenen Messestand zur Vorstellung digitaler Zukunftsprojekte vertreten.
Salzburg bei der CeBITGroßes Interesse an Mautsystem
Zu den großen heimischen Ausstellern zählen unter anderem das Raiffeisen Informatik Zentrum [RIZ IT] und der Notebook-Hersteller Gericom.
RIZ IT präsentiert auf der CeBIT die IT-Lösung für das heimische Lkw-Mautsystem und kann sich am Messestand über reges Interesse freuen.
RIZ-IT-Chef Wilfried Pruschak hofft besonders auf Aufträge aus den osteuropäischen Beitrittsländern.
Neben der Funktionstüchtigkeit des heimischen Mautsystems auf Mikrowellenbasis sei die Technik auch "extrem günstiger" als die deutsche Satellitentechnik.
"Ruhig und entspannt"
Ob die Gesamtzahl von 560.000 Besuchern der CeBIT 2003 am Ende der diesjährigen Veranstaltung erreicht werden kann, ist offen. Die CeBIT ist in diesem Jahr um einen Tag verkürzt worden.
Aus Sicht der Polizei ist die Messe "ruhig und entspannt" angelaufen. Bei der Anreise am ersten Tag habe es nur wenige Behinderungen gegeben, so ein Polizeisprecher. Es gebe nach wie vor keine Hinweise auf eine Gefährdung.
